Die Logopädinnen M. Sc. Marilena Cataldo (links) und B. Sc. Luisa Schroeder von der Schluckambulanz im Schwarzwald-Baar Klinikum mit ihrem Vortrag „Plötzlich fällt das Schlucken schwer“

Forum Initiative Schlaganfall im August

„Plötzlich fällt das Schlucken schwer“

Schluckstörungen sind häufig Folgen eines Schlaganfalls. Nach erfolgreicher Akutbehandlung kann für ein paar Wochen die Ernährung über eine Sonde notwendig sein. Aber auch bei Älteren ohne neurologische Erkrankungen treten mitunter Schluckprobleme auf, die ernst zu nehmende Erkrankungen auslösen können. Menschen, die sich plötzlich öfter verschlucken, sollten ihre Symptome untersuchen lassen, auch um eine mögliche Lungenentzündung zu vermeiden. Warum das passieren kann und welche Symptome ungewohnte Anzeichen sind, erfahren Patienten nach einer bildgebenden Diagnostik in der Schluckambulanz, die zur Neurologischen Klinik im Schwarzwald-Baar Klinikum gehört. Auf Einladung der Initiative Schlaganfall stellen die beiden Logopädinnen Marilena Cataldo und Luisa Schroeder die Schluckambulanz mit den Abläufen zur bildgebenden Diagnostik bis zur Therapieempfehlung vor: „Jeder Mensch schluckt anders. Aber auch Ältere ohne neurologische Erkrankung können plötzlich Schluckprobleme empfinden. Die Hintergründe sind eine veränderte Skelettmuskulatur. Auch der Geruchs- und Geschmackssinn, die Zähne und der Körperbau ändern sich. Die Muskulatur baut ab, man wird gebrechlicher und kraftloser, und damit verändert sich das Schlucken, was allerdings in dem Fall altersphysiologisch ist. Die Schluckstörung bei einer neurologischen Erkrankung fordert eine zeitnahe Diagnostik und umgehende Therapie im Krankenhaus. Altersphysiologisch bedingte Schluckprobleme werden in den Praxen der Logopäden behandelt.“

Der Vortrag der Initiative Schlaganfall findet am Montag, dem 17. August, um 14:30 Uhr im Hahn-Schickard-Institut in VS, Wilhelm-Schickard-Straße 10, statt. Parkplätze vor dem Gebäude sowie vor dem gegenüberliegenden Winkler Bildungszentrum können genutzt werden. Naheliegend sind Bushaltestellen. Weitere Informationen: Jürgen Findeisen (Tel.: 07728/91225) und unter www.die-initiative-schlaganfall.de