„Damit der Mensch überlebt – tun was geht“
Es kann zu jeder Zeit passieren – auf der Straße, im Nachbarhaus oder in der eigenen Wohnung – Menschen geraten in Lebensgefahr und werden zum medizinischen Notfall. Dann ist Erste Hilfe gefragt. Die Initiative Schlaganfall hat den Kardiologen, Notarzt und DRK-Kreisverbandsarzt Dr. Johannes Kohler für intensive Einblicke ins Rettungswesen eingeladen: „Schnelles Handeln ist im Notfall ganz wichtig. Drei wichtige Schritte, um Leben zu retten, sind Prüfen, Rufen und Drücken. Man prüft die Atmung und ob die Person bewusstlos ist. Dann sollte der Rettungsdienst alarmiert werden, und mit Drücken ist die Herzdruckmassage gemeint, die bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durchgeführt werden muss. Das Einzige, was man falsch machen kann, ist, nichts zu tun!“

In seinem Vortrag informiert er über die Reanimationspuppe Mini Anne und über Defibrillatoren, die auch von Laien ohne vorherige Einweisung eingesetzt werden können. Wer möchte, kann praktische Handgriffe selbst versuchen. Auch gut zu wissen: Retter sind über die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Als Koordinator in der „Region der Lebensretter“ appelliert Dr. Kohler: „Die rote Dose gehört in den Kühlschrank und ein Notfallausweis in die Geldbörse.“

um Blut und Sauerstoff zum Gehirn zu pumpen. Bild: „Region der Lebensretter“
Der kostenlose Vortrag findet für Schlaganfall-Betroffene und Angehörige am Montag, dem 16. März, um 14:30 Uhr im Hahn-Schickard-Institut in VS, Wilhelm-Schickard-Straße 10, statt. Der Parkplatz vor dem Gebäude kann außer auf gekennzeichneten Plätzen genutzt werden, ebenso der Platz vor dem gegenüberliegenden Winkler Bildungszentrum. Naheliegend sind Bushaltestellen. Weitere Informationen: Jürgen Findeisen (Tel.: 07728/91225) und unter www.die-initiative-schlaganfall.de

